Finanzen und Wirtschaft

Bauleitplanung und Erweiterung Gewerbefläche

Nicht nur die Beschäftigten sind von einer stabilen Wirtschaft vor Ort mit entsprechendem Arbeitsplatzangebot abhängig. Die Gewerbesteuer ist eine entscheidende Finanzierungsgrundlage der Kommunen. Das bedeutet auch für die Zukunft, dass unser Handeln am Bedarf der örtlichen Unternehmen orientiert sein muss. Dazu gehören vor allem Servicedienstleistungen der Verwaltung, direkte Kommunikation mit den Unternehmen und der Austausch mit dem Gewerbeverein. Außerdem müssen Unternehmen ausreichend Platz haben zu expandieren oder sich neu in Mainhausen anzusiedeln.

Eine besonders wichtige Zukunftsinvestition ist daher die Erweiterung des Gewerbegebietes Ostring. Hier sind wir regionalplanerisch in den letzten Zügen und werden unverzüglich mit der Erschließungsplanung und Vermarktung beginnen. Diese Erweiterung bietet die Möglichkeit, auf rund 3 ha Fläche, neues Gewerbe anzusiedeln und / oder den örtlichen Unternehmen die Chance für Veränderung zu geben. Diese Planungen habe ich eingeleitet und will sie gern zu einem positiven Abschluss bringen. Selbstverständlich finden die Planungen in enger Absprache mit dem Gewerbeverein statt.

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Planungen Erweiterung Gewerbegebiet Ostring

Breitbandversorgung

Schnelle Internetverbindungen sind nicht nur für die Wirtschaft ein wichtiges Thema. Bereits vor einigen Jahren haben wir erste Schritte unternommen um die Anbindung ins Netz zu verbessern. Am Ende jedoch muss eine ausreichende Versorgung mit Glasfaserleitungen stehen.

Dieses Ziel ist für Mainhausen aber nicht alleine zu erreichen. Deshalb habe ich mich auf Kreisebene dafür stark gemacht, ein Konzept für den gesamten Kreis Offenbach zu entwickeln. Nachdem alle 13 betroffenen Kommunen ihre Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert haben, stellt der Kreis Offenbach eine Ausschreibung im kommenden Herbst in Aussicht. Für eine flächendeckende Versorgung von 50Mbit/s im Kreisgebiet stehen Investitionen von drei bis vier Millionen Euro im Raum. Die Maßnahme wird der Kreis mit etwa einer Million Euro unterstützen, der Rest soll solidarisch auf die profitierenden Kommunen aufgeteilt werden. Ich werde dieses Verfahren mit Nachdruck unterstützen.

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DSL Anschluss OR Network

Wirtschaftsförderung

Die Förderung der heimischen Wirtschaft endet nicht an den Gemarkungsgrenzen. Hier habe ich mich viele Jahre für eine gemeinsame Strategie eingesetzt. Gerade die Ostkreis-Kommunen (Mainhausen, Seligenstadt und Hainburg) können dem wirtschaftsstarken Westkreis nur gemeinsam etwas entgegen setzen.

Nach vielen Jahren sind wir bei diesem Thema einen großen Schritt weiter. Es wird zurzeit ein kreisweites Wirtschaftsförderungskonzept erarbeitet. In diesen Prozess ist auch der Gewerbeverein Mainhausen eingebunden.

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Guter Kontakt zu Gewerbebetrieben

Entwicklung manroland-Gelände

Die Entwicklung des Geländes wird zeigen, was „Stadtentwicklung“ tatsächlich heißt. Die Gemeinde Mainhausen ist zwar nicht Eigentümerin der Fläche, aber wir haben die Planungshoheit und sind bei der Entwicklung mit im Boot. Es ist und war wichtig, dass am Ortseingang keine hässliche Industriebrache verbleibt. Es wird ein Wohngebiet entwickelt, gleichzeitig sind Flächen für einen Supermarkt und für Seniorenwohnen vorgesehen. Für eine Kindertagesstätte und einen Spielplatz sind ebenfalls Flächen reserviert. Die beiden Flächen gehen in das Eigentum der Gemeinde Mainhausen über.

Des Weiteren bekommt die Gemeinde einen finanziellen Infrastrukturkostenausgleich von rund 2,3 Millionen Euro und einen Ablösebetrag von 340.000 € für die Abwasser- und Wasserversorgung. Langfristig profitiert die Gemeinde von erheblichen Steigerungen ihres Anteils an der Einkommensteuer. Außerdem wirken wir dem demografischen Wandel entgegen und Schaffen Wohnraum auf dem stark überhitzten Wohnungsmarkt Rhein-Main.

 

manroland
Vor Ort: Auf dem manroland-Areal

Gemeindefinanzen

In den letzten Jahren haben wir unser Hauptaugenmerk auf den Schuldenabbau gelegt. Mit grandiosem Erfolg! Eine Neuverschuldung gab es in den letzten Jahren nicht, trotzdem hat die Gemeinde entscheidend in den Bestand investiert. Wir haben ohne neue Kredite große Wertsteigerungen am Eigentum der Gemeinde erreicht. Im Gegenzug wurden vorhandene Darlehen getilgt.

Hatte die Gemeinde im Jahr 2010 noch eine Darlehensschuld von über 10 Mio. € liegen wir Ende 2016, laut Haushaltsplan, bei einem Darlehensstand von rund 5,8 Mio. €. Die Darlehensschuld wurde also in 6 Jahren nahezu halbiert. Diesen Weg der Entschuldung bei gleichzeitigen Investitionen in die Infrastruktur will ich weitergehen. Nur so schaffen wir die richtigen Voraussetzungen für nachfolgende Generationen.

 

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Abbau der Schulden