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Rede der Bürgermeisterin zur Verleihung der Landesehrenbriefe für Dr. Ludwig Stenger, Hubert Reichenbach und Kai Gerfelder

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei solchen Gelegenheiten wie heute bekomme ich immer wieder eine Bestätigung, die ich gar nicht brauche:

In Mainhausen wohnen ganz besondere Menschen.

Menschen, die sich mit viel Engagement und Einsatz um Mitbürgerinnen und Mitbürger, um das Gemeinwohl, kümmern.

Lieber Herr Dr. Stenger, lieber Herr Reichenbach und lieber Kai, die Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ist etwas ganz Besonderes. 

Ich bin sehr stolz Sie Drei, also die Herren, um die es heute geht, Ihre Familien, Vereinskollegen und Freunde zu diesem Anlass begrüßen zu dürfen.

Eine solche Ehrung ist auch immer ein Anlass zu dem viele, für uns wichtige und uns sehr nahestehende Menschen nach Mainhausen kommen. Daher begrüße ich heute sehr herzlich unseren Landrat Oliver Quilling, der die Ehrung heute vornehmen wird.

Eine ganz persönliche Freude ist es, dass unser Landtagsfizepräsident, Frank Lortz, heute ebenfalls bei uns sein kann, ohne ihn wäre die eine oder andere Ehrung so nicht möglich – vielen Dank für Dein Engagement und Dein tun für unsere Gemeinde, lieber Frank.

Vom Deutschen Bundestag darf ich die Abgeordneten Björn Simon und Dr. Jens Zimmermann sehr herzlich begrüßen.

Und für die Gremien der Gemeinde Mainhausen den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Dieter Jahn und den ersten Beigeordneten Torsten Reuter.

Landesehrenbrief 06.08.2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ehrengäste,

Es gibt, wie bei solchen Anlässen üblich, einen Ablaufplan. Danach hätte ich 5 Minuten für die Begrüßung Zeit, die ich an dieser Stelle nicht ausnutzen möchte.

Gern möchte ich mich, nach der Verleihung der Ehrenbriefe, in die Reihe der Gratulanten einfügen und den Trägern des Ehrenbriefes des Landes Hessen den Dank der Gemeinde Mainhausen aussprechen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

für eine Gemeinde ist es wichtig, dass es aktive und engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt. Menschen, die sich für das Gemeinwohl stark machen, die sich kümmern und die alles am Laufen halten.

Die Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen kann hier nur eine Anerkennung, ein kleines Zeichen des Dankes sein. Einer Anerkennung und einem Dank dem ich mich, im Namen der Gemeinde Mainhausen, sehr gern anschließe.

Lieber Kai,

Dein Engagement für die Gemeinde Mainhausen, darf ich von Beginn an mitbegleiten. Ich kann mich noch gut an Deine erste Rede in der Gemeindevertretung, als Vertreter der BIGUZ, erinnern.

Die Haare waren noch etwas fülliger, die Kleidung etwas lockerer – Es war ein olivgrüner Parker, den Du ev. sogar heute noch hast …

Deine Rede damals, Deine Art und Dein Engagement hat mich damals schon sehr beeindruckt.

Und irgendwie ging es ab da so richtig los …

Seit 1997 ständiges Mitglied in der Gemeindevertretung der Gemeinde Mainhausen. Ich persönlich danke Dir für die vielen, tollen Jahre, die wir gemeinsam, in unterschiedlichen Funktionen, für die Gemeinde Mainhausen tätig sind. Und wenn wir dann so zurückblicken: Wir haben vieles erreicht, vieles bewegt und wir haben noch immer viel vor, für Mainhausen.

In den letzten 21 Jahren wurden viele Entscheidungen getroffen, gute Entscheidung. Einige sind uns schwergefallen, einige haben den Bürgerinnen und Bürgern gut gefallen, andere nicht gleich.

Ich denke da an die geplante Giftmülldeponie und die ebenfalls geplante Bodenwaschanlage, aber auch an den Neubau der Grundschule in Zellhausen, die Sanierung der Grundschule in Mainflingen, den Neubau der Betreuungseinrichtungen und der Schulturnhalle.

An Haushaltskonsolidierungmaßnahmen, an Spielplätze, Straßenbeitragssatzungen, Kanal- und Straßensanierungen und und und.

Eigentlich sollten wir wohl mal ein Buch schreiben.

Aber lieber Kai, dafür haben wir noch lange keine Zeit! Es gibt noch viel zu tun und wir packen es an.

Im Namen der Gemeinde Mainhausen danke ich Dir für die vielen Jahren in der Kommunalpolitik, die nicht immer leicht, aber immer lehrreich waren. Und ich freue mich auf viele weitere Jahre.

Lieber Herr Reichenbach,

wenn man bei einem Menschen sagen darf: es wurde Zeit, dass er eine solche Auszeichnung erhielt, dann gilt das für Sie und Ihr Engagement.

Ich gratuliere Ihnen, im Namen der Gemeinde Mainhausen, sehr herzlich zu der wohlverdienten Auszeichnung.

Einen Verein in dieser Größe, mit den vielen Abteilungen und Gruppen, zu führen, ehrenamtlich wohlbemerkt, ist keine Kleinigkeit. Das ist mehr, als ein Fulltimejob.

Dies vor allem in der, für die TGZ, nicht leichten Zeit. Sie halten den Motor der Turngemeinde Zellhausen am Laufen, mehr noch, Sie treiben unermüdlich an.

Dazu können Ihre Vorstandskollegen und Mitglieder noch weitaus mehr sagen, als ich selbst.

Ich danke Ihnen dafür, dass Sie die TGZ am Leben halten und vorantreiben. Dafür, dass Sie selbst nicht für Stillstand, sondern für Bewegung stehen. Dafür, dass wir in Ihnen immer einen offenen Ansprechpartner für alle Belange des Vereins, aber auch durchaus für übergreifende Dinge finde.

Der Ehrenbrief ist aber, meines Erachtens nicht als Schlussakkord zu sehen. Wir verbinden eine Ehrung gerne mit unserem herzlichen Dank und mit der Verpflichtung zum Weitermachen …

Lieber Herr Reichenbach, vielen Dank, dass es Sie gibt.

Herr Dr. Stenger, was soll ich da nur sagen…

Drei Herren erhalten heute den Ehrenbrief des Landes, alle Drei mit sehr unterschiedlicher Vita und alle Drei mit einem jeweiligen Steckenpferd, wenn ich das so nennen darf.

Viele Jahre sind Sie jetzt schon aktiv im Kirchenchor, Sie gehörten 5 Jahre dem Gemeindevorstand der Gemeinde an und ich konnte mich auf Sie, als ersten Beigeordneten, immer verlassen. Vielen lieben Dank für dieses Engagement.

Als Ihr Steckenpferd jedoch sehe ich die Arbeit im Heimat- und Geschichtsverein Mainhausen.

Sie und die Mitarbeiter im Verein halten für uns alle unsere Geschichte am Leben. Sie bringen und näher, wie man hier vor vielen hundert Jahren gelebt hat.

Damit meine ich nicht nur, aber eben auch, die Grabungen am Zellhügel und die Erkenntnisse, die wir ziehen konnten. Die Familienforschung, die dazu führte, dass ich den Stammbaum der Familie Disser besser kenne, als mein Mann.

Zu diesen Themen kann man noch sehr lange Ausführungen machen und soweit ich weiß, kommt da durchaus noch der ein oder andere Glückwunsch.

Für die Gemeinde Mainhausen danke ich Ihnen sehr für Ihre Engagement zu unserer Geschichte. Ich danke Ihnen aber auch für Ihre Mitplanung, Gestaltung und Führung bei unseren Gemarkungsrundgängen. Lieber Herr Dr. Stenger, mit dem Dank verbinde ich aber auch gleich die Bitte, dass wir noch viele Gemarkungsrundgänge mit Ihnen gemeinsam vorbereiten und durchführen können. Für mich persönlich sind diese Rundgänge immer ein Highlight im Jahr und wir möchten darauf auf künftig nicht verzichten.

Die Gemeinde Mainhausen ist stolz auf die Menschen, die für Ihre Engagement, Ihre Leistungen rund um unser Gemeinwohl heute den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten haben.

Vielen lieben Dank.

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